Neues und Historisches

Die Schwerpunkte des Heimat- und Kulturkreises im Jahr 2018

Die Schwerpunkte des Heimat- und Kulturkreises im Jahr 2018

i 7. Februar von U. Beyer

Am 5. Februar 2018 fand die Jahreshauptversammlung des Heimat- und Kulturkreis plan- und ordnungsgemäß statt.

Der Kassenbericht enthielt keine Beanstandungen, folglich wurden Schatzmeister und Gesamtvorstand einstimmig entlastet. Die Zahl der aktiven Mitglieder ist wieder gestiegen.

Von den Plänen für 2018 ist besonders eine gemeinsame Fahrt des Heimat- und Kulturkreis mit dem Forum Baukultur nach Dresden hervorzuheben, zu der Sie mit Partner(in) herzlich eingeladen sind. Programm und Anmeldungskontakt siehe Anlage.
Für Anmeldungen zu weiteren Vereinsveranstaltungen halten Sie sich bitte an die vom HKK im Dezember letzten Jahres zugesandte Version des Jahresprogramms 2018, denn im Programmheft des KEB ist es falsch wiedergegeben.

Ein wesentliches Thema der Versammlung war die Ensembleproblematik am Pfaffenhofener Hauptplatz. Es gibt seit 20. Dezember 2016 einen Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs, nach dem in einem eingetragenen Ensemble kein Gebäude ohne Genehmigung des Denkmalamtes abgerissen werden darf. Entschieden wird das jedoch im Einzelfall. Der Beschluss kann vielleicht mehr Sicherheit für die Jungbräu-Fassade bedeuten, andererseits wird das Cafè Hipp wohl doch durch einen Neubau ersetzt werden dürfen.

Was die Neubaupläne am Hauptplatz 6 und 8 betrifft, siehe hierzu den Artikel "Spagat zwischen Tradition und Zeitgeist" im Pfaffenhofener Kurier, so wurde die Gestaltung des Gebäudes zwischen Café Hipp und Marktapotheke von der Mehrheit der Anwesenden kritisiert. Aus diesem Grund wurde der Wunsch geäußert, verstärkt auf eine verbindliche Gestaltungssatzung für den Hauptplatz hinzuwirken.
Ein Vergleich von Gestaltungsfibel, Gestaltungssatzung, Erhaltungssatzung und kommunalem Denkmalkonzept (siehe Anlage) ergab die Meinung, dass eine Gestaltungssatzung für den Hauptplatz eine bessere Lösung als die Gestaltungsfibel sei und eher durchsetzbar sei als die weiteren Möglichkeiten.

Gegen Ende wurde die neue Stiftung "Kulturerbe Bayern" vorgestellt, siehe beiliegenden Flyer. Die Stiftung soll wie der britische National Trust Denkmäler aufkaufen, restaurieren und einer wenigstens teilweise öffentlichen Nutzung zuführen, wenn der Eigentümer mit der Erhaltung überfordert ist.

In der Hoffnung, Ihnen bei einer unserer Veranstaltungen zu begegnen,
mit den besten Grüßen

Ursula Beyer

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